{"id":22,"date":"2013-02-20T00:03:12","date_gmt":"2013-02-19T22:03:12","guid":{"rendered":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/?page_id=22"},"modified":"2017-04-22T17:31:42","modified_gmt":"2017-04-22T15:31:42","slug":"referenten","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/referenten\/","title":{"rendered":"Referenten"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"1\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/AndreasHuckele.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-64 alignleft\" style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;\" alt=\"Andreas Huckele\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/AndreasHuckele-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/AndreasHuckele-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/AndreasHuckele.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Andreas Huckele<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rowohlt.de\/buch\/Andreas_Huckele_Wie_laut_soll_ich_denn_noch_schreien.2954551.html\">Andreas Huckele<\/a> (*1969) lebt in Frankfurt und ist Autor, Lehrer und Systemischer Supervisor, er besuchte in den 1980er Jahren die reformp\u00e4dagogische Odenwaldschule im hessischen Ober-Hambach. F\u00fcr sein Buch \u201eWie laut soll ich denn noch schreien? \u2013 Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch\u201c erhielt er im Jahr 2012 den Geschwister-Scholl-Preis.<\/p>\n<p>Die Mechanismen in den Organisationen, in denen Kinder und Jugendliche sexualisierte Gewalt erfahren, weisen gro\u00dfe Parallelen zueinander auf. Dabei ist es nachrangig, ob es sich um Institutionen liberal-weltlicher oder konfessionell-autorit\u00e4rer Ausrichtung handelt. Die Erfahrungen, die von den Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Konfrontation mit den T\u00e4terorganisationen gemacht wurden, weisen ebenso eine hohe Parallelit\u00e4t zueinander auf. Der Vortrag stellt die Vorgehensweisen vor, die f\u00fcr die Agenda der Betroffenen zweckm\u00e4\u00dfig waren und zeigt, welche Sackgassen und erneute Besch\u00e4digungen vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"2\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MichaelJohn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-73 alignleft\" alt=\"Michael John\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MichaelJohn-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MichaelJohn-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MichaelJohn.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>a. Univ.-Prof. Dr. Michael John<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wsg-hist.uni-linz.ac.at\/personen\/john\/person2.html\">Michael John<\/a> (*1954) Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien, zwei Jahre Sozialarbeiter in Jugendzentren der Stadt Wien, danach Historiker in diversen Jobs. Seit 2001 ao. Univ.Prof. am Institut f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Linz. Themenschwerpunkte: u.a. Sozialgeschichte der Unterschichten, Popul\u00e4rkultur, Migration. T\u00e4tig u.a. in der Historiker-kommission der V\u00d6EST (NS-Zwangsarbeit), Historikerkommission der Republik \u00d6sterreich (\u201eArisierung\u201c, Restitution), Provenienzforschung Ober\u00f6sterreichs (O\u00d6 Landesmuseen). Seit 2005 Arbeit an den Themen \u201eschwarze P\u00e4dagogik\u201c und Geschichte der Heimerziehung; 2006 Kurator der Ausstellung, Herausgeber des Katalogs \u201eWannst net brav bist, kommst ins Heim\u201c. Seit 2011 seitens der o\u00f6 Landesregierung mit der regionalen Untersuchung der Geschichte der Heimerziehung beauftragt (gem. mit Dieter Binder), ebenfalls seit 2011 Mitglied der Kommission Wilhelminenberg (unter der Leitung von Barbara Helige, mit Helge Schmucker und Gabriele W\u00f6rg\u00f6tter).<\/p>\n<h3>Warum Historische Aufarbeitung? Zur wissenschaftlichen Untersuchung von Gewalt und Heimunterbringung in Ober\u00f6sterreich und Wien<\/h3>\n<p>Erst nach starkem medialem Druck und durch eine \u00f6ffentliche Debatte setzte sich in den meisten \u00f6sterreichischen Bundesl\u00e4ndern die Ansicht durch, dass man die Geschichte fremdplatzierter Kinder und Jugendlicher in der Zweiten Republik genauer untersuchen solle. In einigen Regionen ist dies allerdings nach wie vor nicht der Fall. Auch in Deutschland und der Schweiz ist eine \u00e4hnliche Entwicklung zu konstatieren. In diesem Beitrag werden in erster Linie die Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Aufarbeitung ebenso wie die wesentlichen Eckpunkte der Geschichte der Heimerziehung und der Heimkinderfahrungen im Land Ober\u00f6sterreich nach 1945 referiert.<\/p>\n<p>Es liegen sowohl bereits einige Jahre alte Forschungsergebnisse vor, als auch auf das laufende Projekt \u201eHeimerziehung in Ober\u00f6sterreich nach 1945\u201c im Auftrag der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung verwiesen wird. In diesem Zusammenhang werden sowohl eine \u00b4Strukturelle Ebene\u00b4 ebenso wie die \u00b4Ebene der Erfahrungen\u00b4 thematisiert. Letztere steht eng im Zusammenhang mit Personen, die als Kinder oder Jugendliche in verschiedener Form Fremdunterbringung erlebten, es konnte aber auch die Erfahrungsebene auf Seiten des Personals (Erzieher und Erzieherinnen, F\u00fcrsorgerinnen, Beamtenapparat) einbezogen werden. Daran schlie\u00dft eine Untersuchung, wie sich die Situation der Heimkinder und die Vorgangsweise des Personals in den beh\u00f6rdlichen Akten darstellt. Ein Abriss der angenommenen \u00b4Ursachen von Gewalt in der Heimerziehung\u00b4 schlie\u00dft an, in weiterer Folge wird auch die Entwicklung der Heimerziehung nach 1989, dem Zeitpunkt des absoluten Gewaltverbots in der Erziehung, skizziert.<\/p>\n<p>Im Jahre 2011 wurde in Wien eine spezifische \u201eKommission Wilhelminenberg\u201c eingerichtet. Da der Referent Mitglied dieser Kommission ist, wird im Anschluss an die Heimkindheiten in Ober\u00f6sterreich auch \u00fcber den Fortgang der Arbeiten in Wien berichtet. Die Arbeit der interdisziplin\u00e4r zusammengesetzten Untersuchungskommission unterscheidet sich in etlichen Punkten von einem \u201eklassischen\u201c, wissenschaftlichen Forschungsprojekt und hat die Vorg\u00e4nge in diesem Heim zum Inhalt ebenso wie die Strukturen, in die es eingebunden war. Die Frage der Verantwortlichkeiten ist in diesem Zusammenhang von gro\u00dfem Interesse. Dies st\u00f6\u00dft in der Beforschung durchaus auf gravierende methodische Probleme. Interviews, Akteneinsicht und investigative Recherchen sollen zu einem dichter werdenden Gesamtbild der Geschehnisse beitragen. Recherchen wie Gespr\u00e4che mit Experten und Expertinnen aus der Psychiatrie, Medizin, P\u00e4dagogik, Justiz und Polizei erg\u00e4nzen die Sichtweise der Kommission und flie\u00dfen in die Forschungsergebnisse ein.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"3\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Alois-Birklbauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-76 alignleft\" alt=\"Alois Birklbauer\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Alois-Birklbauer-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Alois-Birklbauer-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Alois-Birklbauer.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jku.at\/strafrecht\/content\/e109711\/index_html?team_view=section&amp;emp=e109711\/employee_groups_wiss109713\/employees109886\">Alois Birklbauer<\/a> (*1965), Institut f\u00fcr Strafrechtwissenschaften der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz. Leiter der Abteilung der Praxis f\u00fcr Strafrechtswissenschaften und Medizinstrafrecht.<\/p>\n<h3>Die Verj\u00e4hrung von Delikten zur Herstellung des Rechtsfriedens: Sinnvolle Regelung oder Provokation der Opfer?<\/h3>\n<p>Die Verj\u00e4hrung zur Herstellung des Rechtsfriedens hat eine schon lange Tradition. Sie steht in einem gewissen Spannungsfeld zur &#8222;Opfergerechtigkeit&#8220;. Deshalb hat der Gesetzgeber die Verj\u00e4hrungsfrist bei Gewalt- und Sexualdelikten gegen junge Menschen in den vergangenen Jahren schrittweise erweitert. Das Referat wird zun\u00e4chst diese Ver\u00e4nderungen darstellen und dann der Frage nachgehen, ob diese Erweiterungen unter rechts- und kriminalpolitischen \u00dcberlegungen sinnvoll waren. Scheint diese Frage auf den ersten Blick positiv beantwortbar, ist doch kritisch anzumerken, dass bei lange zur\u00fcckliegenden Straftaten die Beweislage oft schlecht ist, und der nach allgemeinen juristischen Gesichtspunkten unumg\u00e4ngliche &#8222;Freispruch im Zweifel&#8220; die Opfer neuerlich stigmatisiert. Vor diesem Hintergrund stellt sich schlussendlich die Frage, ob nicht andere Wege als Strafverfahren gefunden werden sollen, den &#8222;Rechtsfrieden&#8220; f\u00fcr die Opfer in annehmbarer Weise herzustellen.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"4\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Heidi-Kastner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-77 alignleft\" alt=\"Heidi Kastner\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Heidi-Kastner-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Heidi-Kastner-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Heidi-Kastner.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Prim. Dr. Heidi Kastner<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gespag.at\/personen\/person\/prim-dr-kastner-645\/show\/Personen.html?type=123&amp;cHash=d79c3bcc3885b34afed0ffe9b81ecb6c&quot;\">Heidi Kastner<\/a> (*1962) promovierte 1986 an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien. Nach Abschluss ihrer Facharztausbildung in Psychiatrie und Neurologie 1998 nahm sie eine T\u00e4tigkeit im psychiatrischen Konsiliardienst der Justizanstalt Garsten, sp\u00e4ter dann an den Justizanstalten Linz und Steyr auf. 1999 baute Kastner die Forensische Nachbetreuungsambulanz Linz (FORAM) auf, es folgten sp\u00e4ter die Ambulanzen und Salzburg und Amstetten. F\u00fcr die Justizanstalt Wels entstand 2003 unter Kastners Leitung eine forensische Abteilung. 2005 wurde sie zur Primaria der neu geschaffenen forensischen Abteilung an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz bestellt. Zus\u00e4tzlich \u00fcbernimmt Heidi Kastner Gutachtert\u00e4tigkeiten vor allem im Bereich des Strafrechts, unter anderem im Fall Mandorfer.<\/p>\n<h3>Sexueller Missbrauch ist beileibe kein neues Ph\u00e4nomen.<\/h3>\n<p>Neu ist vielmehr die Enttabuisierung des Themas, die den Opfern die Anzeige auch lange zur\u00fcckliegender \u00dcbergriffe erleichtert, neu ist der Konsens betreffend Sch\u00e4digungspotential der Missbrauchshandlungen, neu ist freilich auch der Furor, mit dem das \u201egesunde Volksempfinden\u201c dem T\u00e4ter begegnet. Wie bei allen emotional gef\u00fchrten Debatten droht auch hier die Differenziertheit und Fachlichkeit ins Hintertreffen zu geraten; beides sind aber Faktoren, die wesentlich sind im Sinne effizienter Pr\u00e4vention und vern\u00fcnftiger Aufarbeitung.<br \/>\nSo differenziert sich die Gruppe der T\u00e4ter aus fachlicher Sicht darstellt, so erstaunlich sind die Parallelen der Missbrauchssysteme, sowohl im famili\u00e4ren als auch im institutionellen Bereich. Der Vortrag beleuchtet beide Themenkomplexe und nimmt dabei auch Bezug auf deren jeweiliges Sch\u00e4digungspotential.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"5\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Josef-Aigner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-78 alignleft\" alt=\"Josef Aigner\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Josef-Aigner-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Univ.-Prof. Dr. Josef C. Aigner<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/psyko\/team\/institutsmitarbeiterinnen\/josefchristianaigner\/\">Josef Christian Aigner<\/a> (*1953) geboren in Grieskirchen, O\u00d6., aufgewachsen in Neumarkt im Hausruckkreis und von 1963 bis 1971 im Internat des Stiftes Kremsm\u00fcnster. Professor f\u00fcr Psychoanalytische P\u00e4dagogik und psychosoziale Arbeit an der Universit\u00e4t Innsbruck. Studium der Psychologie und P\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Salzburg. Psychoanalytiker und Psychotherapeut, Schwerpunkt Sexualtherapie.<\/p>\n<h3>P\u00e4dagogischer Eros, Autoritarismus und Psychopathologie in der langen Geschichte der Heimerziehung<\/h3>\n<p>Dieser Vortrag soll zeigen, dass das, was in Kremsm\u00fcnster und anderswo passiert ist, seit jeher in der Geschichte der Heimerziehung passiert, dass wir aber unter den ver\u00e4nderten historischen Bedingungen und mit Hilfe p\u00e4dagogischer Professionalit\u00e4t die Chance haben, es abzustellen und endlich aufzuarbeiten. Wer von den Verantwortlichen in den betroffenen Institutionen dies verabs\u00e4umt, macht sich erneut schuldig, diese Chance verstreichen zu lassen.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"6\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Maximilian-Bergmayr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-79 alignleft\" alt=\"Maximilian Bergmayr\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Maximilian-Bergmayr-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Maximilian-Bergmayr-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Maximilian-Bergmayr.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Mag. P. Maximilian Bergmayr<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stift-kremsmuenster.at\/index.php?id=264\">P. Maximilian Bergmayr<\/a> (*1968) Gymnasium Kremsm\u00fcnster, Studium am Mozarteum in Salzburg, Studium der Theologie in Salzburg, Studium der Germanistik, Anglistik, Philosophie und Psychologie in Salzburg und den USA. Eintrittsjahr ins Stift Kremsm\u00fcnster 1989, Priesterweihe 1995. Gymnasialprofessor im Stiftsgymnasium Kremsm\u00fcnster in den F\u00e4chern Englisch, Philosophie und Psychologie. Koordinator der wissenschaftlichen Aufarbeitung im Stift Kremsm\u00fcnster.<\/p>\n<h3>Schuld, Scham, Hoffnung<\/h3>\n<p>Als Mitglied der Klostergemeinschaft m\u00f6chte ich sagen: Mit dem heutigen Blick in die Vergangenheit des Klosters kommen Schuldgef\u00fchle hoch, die betroffen machen und deren Hintergr\u00fcnde angeschaut werden m\u00fcssen. \u201eSchuld\u201c<br \/>\nist ein komplexer Begriff, der eng mit \u201eScham\u201c verkn\u00fcpft ist. Gibt es etwas zu verbergen? Die Gegenwart ist die Zeit, in der Vergangenes wahrgenommen und angenommen werden kann, und in der man nach vorne schaut. Mit dem<br \/>\nBegriff \u201eHoffnung\u201c wird gewagt, in eine Zukunft zu schauen, die von der Vergangenheit wei\u00df und, so weit menschlich m\u00f6glich, Schritte setzt, um Leid zu verhindern.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"7\"><\/a><\/p>\n<h2><a href=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Juergen-Oellinger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-80 alignleft\" alt=\"Juergen Oellinger\" src=\"\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Juergen-Oellinger-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Juergen-Oellinger-225x300.jpg 225w, http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Juergen-Oellinger.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Mag. J\u00fcrgen \u00d6llinger<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stift-kremsmuenster.at\/index.php?id=264\">J\u00fcrgen \u00d6llinger<\/a> (*1968) Matura 1984 am Stiftsgymnasium Kremsm\u00fcnster. Bis 1990 in Basel, T\u00fcbingen und Kampen\/NL evangelische Fachtheologie studiert. Bis 1992 Lehrvikariat in der Fl\u00fcchtlingspfarrstelle Traiskirchen. Bis 1993 Ausbildung im Amt f\u00fcr H\u00f6rfunk&amp;TV in Wien. Bis 2000 Pfarrer in Traiskirchen. Bis heute: Evangelischer Pfarrer und Religionslehrer in Villach<\/p>\n<h3>Der M\u00fchlstein um den Hals. Eine theologische Betrachtung zum Umgang mit Kindern.<\/h3>\n<p>Jesus sagte \u00fcber die Arbeit mit Kindern: &#8222;Wer einem dieser Kleinsten \u00dcbles antut, f\u00fcr den ist es besser, wenn er einen M\u00fchlstein um den Hals legt und ins Wasser geht.&#8220; Dieses harte Jesus-Wort soll den Schutz erh\u00f6hen, den die j\u00fcngsten Menschen zu Recht einfordern d\u00fcrfen. Unsere Gesellschaft geht hart mit den Kindern um. Auch in theologisch-seelsorglicher Hinsicht werden sie auf weite Strecken von der Gesellschaft, also Eltern, Lehrern, Betreuern, in ihrer Entwicklung allein gelassen oder missbraucht. Dieses Impulsreferat soll einerseits daf\u00fcr sensibel machen, andererseits m\u00f6gliche Auswege aufzeigen.<\/p>\n<hr align=\"LEFT\" noshade=\"noshade\" size=\"10\" width=\"50%\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas Huckele Andreas Huckele (*1969) lebt in Frankfurt und ist Autor, Lehrer und Systemischer Supervisor, er besuchte in den 1980er Jahren die reformp\u00e4dagogische Odenwaldschule im hessischen Ober-Hambach. F\u00fcr sein Buch \u201eWie laut soll ich denn noch schreien? \u2013 Die Odenwaldschule &hellip; <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/referenten\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-22","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/22","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22"}],"version-history":[{"count":37,"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/22\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":216,"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/22\/revisions\/216"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kremsmuenster.action.at\/symposium\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}